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Annähernd 30.000 Besucher waren bisher Gäste der Zeitreisen in das Spätmittelalter und die frühe Neuzeit, die seit 2002 auf der Veste Coburg angeboten werden. In diesem Jahr wird "ernstes" (militärisches) Feuerwerk das zentrale Thema der Veranstaltung sein.
Pyrotechnische Waffen wurden massenhaft und teilweise auch auf Vorrat produziert; nicht zuletzt weil sie einfach und preiswert herzustellen und zu handhaben waren. Zugleich waren sie Verbrauchsgut, das sich seiner Bestimmung gemäß beim Einsatz in der Regel selbst zerstörte. Dies ist mit ein Grund, warum nur wenige einzelne Stücke erhalten sind. Auf der Basis der wenigen bekannten und gleichzeitig auf zahlreiche Länder wie z.B. Schweiz, Niederlande, Österreich, Ungarn, Schweden, Norwegen, Deutschland und Dänemark verteilten Originale und mit der Hilfe alter Feuerwerksbücher lassen die Kunstsammlungen die größtenteils unbekannte Welt dieser vielgestaltigen und teilweise merkwürdigen Waffen und Gerätschaften wieder aufleben.
Schauen Sie dabei den Feuerwerkskundigen jener Zeiten beim Bau von Pechkränzen, Feuerballen, Sturmfässern, Klebfeuern und vielem mehr über den Rücken. Die Kreativität der Erfinder, die Vielfalt der eingesetzten Materialien wird sie verwundern. Nicht wenige dieser Feuerwerke werden in eindrucksvollen Demonstrationen vorgestellt und in Zuschauergerechter Form in Aktion gezeigt. Staunen sie über die Macht und die vielfältigen Eigenschaften des geheimnisvollen schwarzen Pulvers, welches gerade die Welt des Militärs über Jahrhunderte hinweg beeinflusste und prägte. Werden sie hautnah Zeuge bei den Versuchen spezialisierter Akteure diese „teuflischen“ Produkte zu löschen bzw. ihnen ihre zerstörerische Wirkung zu nehmen. Erleben sie das Zusammenspiel unterschiedlicher Handwerker wie Seiler, Schneider, Schmiede, Drechsler und auch Alchimisten bei der Fertigung derartiger Feuerwerksobjekte.
Teil der Feuerwerkerei ist zudem die Artillerie, die in vielerlei Gestalt – sowohl pulvergetrieben als auch mechanisch- bei Belagerungen eine wichtige Rolle spielte und Werkzeug zum Brechen von Mauern, aber auch Transportmittel für mancherlei Feuerwerk war. Eine berühmte "Bombarde" des späten Mittelalters war der „Pumhart von Steyr“. Erstmals können Sie auf der Veste Coburg, den derzeit einzigen historischen Nachbau dieses spätmittelalterlichen "Riesengeschützes" bestaunen und in Aktion sehen. Darüber hinaus werden an beiden Tagen, vor und innerhalb der faszinierenden historischen Kulisse der Veste Coburg zahlreiche fachkundige Darsteller des 15. bis 17. Jahrhunderts ernstes Feuerwerk, diverse Artillerie eingeschlossen, nicht nur erklären sondern auch in vielerlei informativen und teilweise spektakulären Demonstrationen eindrucksvoll vorstellen.
Wie schon 2009 wird es auch in diesem Jahr wieder unterschiedliche Demonstrationen zur Wundversorgung in historischen Feldlagern geben.
Für das Leibeswohl der Besucher wird auch in diesem Jahr bestens gesorgt. Wir freuen uns, dass auch bei dieser Veranstaltung die wunderbare Musik von Unis Cornus die Reise in die Vergangenheit bestens abrundet.
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Veste Coburg
Die Veste Coburg (auch Fränkische Krone genannt) überragt die Stadt Coburg im bayerischen Grenzgebiet zu Thüringen. Sie ist mit einer Ausdehnung von ca. 135×260 m eine der größten und zählt zu den am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands. Die Burg liegt 167 m über dem Stadtzentrum auf einer Höhe von 464 m über dem Meeresspiegel. Am Hang des Burghügels erstreckt sich in Richtung Stadt der Coburger Hofgarten. Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Veste Coburg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |




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