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Eintritt: 5,00 €
Veranstalter: Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz
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Seit Umberto Ecos Roman "Der Name der Rose" ist bekannt, dass das Lachen im Mittelalter eine heikle, ja eine "brandgefährliche" Sache sein kann.
Tatsächlich galt heftiges, maßloses oder – vor allem den Frauen zugeschriebenes – törichtes Lachen in den monastischen Kreisen des Früh- und Hochmittelalters als verwerflich und wurde oft mit einem höllischen Gelächter gleichgesetzt. Mit der Wiederentdeckung verschiedener Schriften des griechischen Philosophen Aristoteles, der das Lachen als das Wesensmerkmal des Menschen beschrieb, setzte sich im 13. Jahrhundert allmählich eine positivere Beurteilung des Lachens durch, bevor die Passionsfrömmigkeit des Spätmittelalters das Weinen ungleich höher bewerten und das Lachen erneut verurteilen wird.
Das mittelalterliche Lachen war noch nie Thema einer eigenen Ausstellung. Ausgehend von dem herzhaft lachenden Knaben aus dem Zug der Seligen, der um 1239 vom sog. "Naumburger Meister" gearbeitet wurde, präsentiert das Mainzer Dommuseum im stimmungsvollen Ambiente seiner frühgotischen Gewölbehallen herausragende Werke der mittelalterlichen Kunst, die optisch opulent die hochdifferenzierte Welt des Lachens vorstellen. Umfassend kommen dabei die mittelalterlichen Autoren selbst zu Wort, die immer wieder diskutierten: Hat Christus gelacht, hat Maria gelächelt?
Lachen Heilige und wie drückt sich die Freude der Seligen im Paradies aus? Darf ein mittelalterlicher König lachen und bei welcher Gelegenheit ertönt das höllische Gelächter? Worüber darf der Mensch des Mittelalters überhaupt lachen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach, bevor am Ende der Präsentation ein lachender Narr und das Lächeln der Verliebten den Weg in das Lachen der modernen Zeiten weisen.
Im Katalog zur Ausstellung bieten sieben Aufsätze namhafter Fachautoren einen umfassenden Überblick über die gesellschaftliche Bewertung des Lachens von der Antike bis zum Spätmittelalter.
geöffnet:
Di bis Fr: 10-17 Uhr | Sa, So und Feiertage 11-18 Uhr
außer 6.5., 17.5., 27.5., 7.6. (geschlossen)
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Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz
Neben dem Dom liegt das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum Mainz. Mit über 2000 m² Ausstellungsfläche ist das Dommuseum Mainz eines der größten Museen seiner Art in Deutschland. Im historischen Domkreuzgang, den mittelalterlichen Gewölbehallen, in der Nikolauskapelle und der Sakristei weisen eine Vielzahl kirchlicher Kunstwerke, von der Frühgeschichte des Christentums bis in die Gegenwart, zurück in die wechselvolle Geschichte des Mainzer Domes und zahlreicher Kirchen des Bistums. ...Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |




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