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Eintritt: 6,00 €
Veranstalter: kzk - Kramer Zunft und Kurtzweyl
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Mittelalterlicher Markt zu Schloss Homburg
28.April - 01. Mai
Nümbrecht im Kurpark
Sa 11-21 Uhr · So 11-19 Uhr · Mo 16-23 Uhr · Di 11-19 Uhr
Eintritt 6,- , ermäßigt 3,- , Kinder unter Schwertmaß frei
Kulturprogram
Bader, Heiler, Medici
Wer krank ist und liegt in der Noth
Und folgt nicht eines Arztes Gebot,
Der hab den Schaden, der ihm droht!
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Wer gern will werden bald gesund,
Der zeig dem Arzte recht die Wund
Und dulde, daß man sie aufbreche
Oder mit Sonden darein steche,
Sie hefte, wasche und verbinde,
Ob man ihm auch die Haut abschinde,
Damit ihm nur das Leben bleibe
Und man die Seel nicht von ihm treibe.
aus: Sebastian Brant, Das Narrenschiff; XXXVIII Vom unfolgsamen Kranken
Ob des gewaltigen Andranges der Heilsuchenden und wieder- holter Heimsuchung der Bürgerschaft durch Pestilenz und andre üble Leiden hat die Herrschaft zu Homburg zum Konvente der Heilkundigen nach Nümbrecht aufgerufen. Geladen sind die Meister in der Chirugie, die Wundärzte, Zahnbrecher und Barbierer. Sie werden diverse erschröckliche Krankheitsfälle disputieren und vor dem staunenden Volke Beweise ihrer Kunstfertigkeit am lebenden Objekte liefern.
Dazu hat die gnädige Herrschaft in ihrer Güte den ehrbaren Handwerkern und Kaufeuten gestattet, Waren auf dem Markte feilzubieten. So mag ein jeder erneut an Nützlichem und Dringlichem erstehen, was ihm zur Winterszeit zerschunden und verdorben ist. Desgleichen werden Tavernen und Garküchen zuhauf errichtet, auf dass der Leib geatzet werden kann.
Das Gemüt jedoch sei wiederum erquicket durch Possenspiel und schönste Musika für Kinder, Greise, für Edle, Pfaffen und auch Laien.
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Schloss Homburg (Nümbrecht)
Das Schloss Homburg ist eine alte Höhenburg in Nümbrecht im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Im Jahre 1276 wird „die Homburg“ erstmals urkundlich erwähnt. Gottfried I. von Sayn aus dem Hause Sponheim (1247 bis 1283/84) übertrug sein "castrum Homburg" dem deutschen König Rudolf von Habsburg, um sich unter seinen Schutz zu stellen. Die Burg erhielt er als Erblehen zurück.[1] Das Schloss war der Wohnsitz der Grafen der Reichsherrschaft Homburg, bis es nach 1806 ins Bergische Land integriert wurde. Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schloss Homburg (Nümbrecht) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |




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