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07.04.2012 - 09.04.2012
Mittelalterliches Oster-Spectaculum auf Schloß Burgk
Eintritt: 7,00 €

Sensation beim 11. Mittelalterlichen Oster-Spectaculum auf Schloß Burgk in Freital:

Der Gaukler Till Eulenspiegel auf dem Hochseil – und das zu jeder vollen Stund´!

Wie es in 10 Jahren Tradition geworden ist, findet auch 2012 vom Oster-Sonnabend bis zum Montag (07. – 09. April) das beliebte Historische Spectaculum auf Schloß Burgk statt. Die absolute Sensation in diesem Jahr ist der erstmalige Auftritt der weltberühmten Hochseil-Truppe „Geschwister Weisheit ®, Gotha“: Till Eulenspiegel wird zu jeder vollen Stund´ hoch über den Köpfen der Besucher auf dem Schrägseil das oberste Schloß-Fenster erklimmen!

Was die Veranstalter vom Projektzentrum Dresden vor zwei Jahren eingeführt haben, gilt auch beim 11. Spectaculum: Die nahezu 20 Kinder-Aktionen auf dem gesamten Platz sind komplett kostenlos – aber natürlich nur für die Kinder selber: Muttis und Vatis sind hier nicht „stellvertretend“ berechtigt! Alle „Ostereier“ sind auf einem Gutschein verzeichnet, den jedes Kind am Einlaß erhält und wollen auf dem Platz gefunden werden. Es gibt wieder Pony-Reiten, Mäuse-Roulette, Bogenschießen und – na klar – das Schminken. Auch die große mittelalterliche Steinschleuder und das Kinder-Ritterturnier sind dabei. Mitmachen kann man außerdem bei Zinngießen, Ostereierfärben, Kerzenziehen, Töpfern, Basteln und, und, und...

Die Falknerei ist da und wird die edle Kunst der Beizjagd darstellen. Die Besucher erleben natürlich wieder einen großen historischen Markt, der viele früher lebenswichtige Handwerke zeigt, die noch heute von „echt Mittelalterverrückten“ mit viel Liebe am Leben erhalten und vorgeführt werden. Zahlreiche Marketender bieten wieder Erlesenes von allen vier Ecken der Erdenscheibe feil, was Hausherren auch heute noch für ihre Weiber und Mägde anschaffen sollten – wie seltene Gewürze, feine Seifen, edle Gewandungen – aber auch Nudelhölzer (!).

Damit das leibliche Wohl zu seinem Recht komme, haben mittelalterliche Tavernen alles aufgefahren, was der Magen so begehret – von deftig bis süß, von gesottener Sau über gerösteten Erdapfel bis hin zum Pflaumenkuchen. Damit das keiner „trocken runterwürgen“ muß, gibt´s wieder die passenden Gaumenkitzler wie Türkentrank, Klosterbräu, Met und Fruchtwein. Wen nach der Völlerei der Magen zwickt, der sollte sich vom „Chirurgus Ulricus Ulcus“ mit seinen gar schröcklichen Roßkuren behandeln lassen. Und wen der Staub des Jahres auf dem Buckel juckt, der kann im Badehaus und in der Leibkneterei Abhilfe finden.

Auf daß die Zeit in den Tavernen nicht lang werden möge, sorgen Künstler vom Erlesensten auf einer einzigartigen Bühne für gar treffliche Kurzweil. Die „Spielleut´ Cantoris“ werden die Gäste mit lieblicher Musici ergötzen und das große Spektakel vom “Feuerengel Gabriel“ wird alle zu Jubelstürmen hinreißen. Der Narr „Laut´nHals“ wird sich mit dem Seiltänzer „Till Eulenspiegel“ anlegen und auch sonst wohl über den ganzen Tag sein loses Maul wetzen.

Zur Wahrung des Marktfriedens wird die Wache „Militia Nigra“ bereits am Tore genau darauf achten, daß kein ehrloses Gesindel in die Mauern des Castellums eindringen möge. Und wenn nötig, wird sie volltrunkene Mannsbilder, die den Marktfrieden stören, zum Pranger schleifen und hartes Gericht über diese halten. Außerdem werden sich die Eisenmänner von „Hartigo“ mit gewaltigen Schwertern, Streitkeulen und Morgensternen so kräftig auf´s Haupt schlagen, daß die Funken sprühen. Doch auch das soll noch nicht Spektakels genug sein: Es gibt stündlich donnerndes Kanonen-Böllern, und das gleich aus mehreren Rohren – aber nur außerhalb der Mittagsruhe – auf daß niemand vor Schrecken aus dem Bette fallen möge!

Das Fest beginnt an alle drei Tagen zur 10ten Stund´ und endet mit einem Tavernenspiel mit allen beteiligten Künstlern – solang, wie das Volk bleiben will. Als Wegezoll erhoben werden 7 Silberlinge, als Ermäßigt gelten 4 Silberlinge. Burgfräuleins und Knappen bis Schwertlänge haben wie immer „Frey Geleyt“.

So kommet denn zu Hauf´, wenn der Marktvogt Karl von Dräsn Kund´ und zu Wissen tut:
„Der 11. Freitaler Ostermarkt A.D. 2012 auf dem Castellum zu Burgk ist eröffnet!“rze, feine Seifen, edle Gewandungen

Damit das leibliche Wohl zu seinem Recht komm

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Schloss Burgk (Freital)
von User:Kolossos (Eigenes Werk) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 oder CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Das Schloss Burgk ist ein ehemaliges Rittergut im Freitaler Stadtteil Burgk in Sachsen. Heute befindet sich darin das Freitaler Stadtmuseum. Das Schloss liegt am Fuße des Windbergs am Rande des Döhlener Beckens.

Aufgrund gesicherter Baubefunde des Schlosses können Teile des Erdgeschosses und die Kellergewölbe in die Zeit der Renaissance eingeordnet werden. Das Adelsgeschlecht von Zeutsch erwarb das Schloss und übte von 1507 bis 1742 die Gerichtsherrschaft für Burgk aus. Danach kaufte ein Dresdner Senator das Rittergut aufgrund des reichen Steinkohlevorkommens in der Region. Die 1819 gegründeten Freiherrlich von Burgker Steinkohlen- und Eisenhüttenwerke führten unter Leitung von Carl Friedrich August Freiherr Dathe von Burgk, der eben...

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