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Eintritt: 4,00 €
Veranstalter: Friesenring GbR
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Einen Mittelaltermarkt der besonderen Art bietet das "Seelande Turnier“.
Zu Fuße der Hagener Burg richtet der Friesenring in Zusammenarbeit mit dem "Burg zu Hagen im Bremischen e.V.“ dieses Jahr einen mehrtägigen Mittelaltermarkt aus. Dem Publikum wird dabei nicht der klassische phantastische Mittelaltermarkt geboten, sondern eine spannende Geschichtsstunde zum Anfassen und Mitmachen. Die mittelalterlichen Handwerker des Friesenringes führen die Zuschauer in die Kunstfertigkeit der Snitker, Schmiede, Bogenbauer und Plattner ein. Neben der authentischen Handwerksdarstellung können die Zuschauer die Gewerke hautnah Erleben und selber Anfassen, den Hammer schwingen oder den Gambesonnäher bei der Arbeit zu schauen.
Kulinarisch deftig geht es auch mit dem Grill und einem Nachbau eines Lehmbackofens von statten. Wie nahe die gezeigten Handwerksdarstellungen an das Leben vor knapp 800 Jahren heran reichen kann man nur erahnen. Dass sich einiges an Wissen und kuriosen Geschichten auf diesen Markt aufschnappen lässt, zeigt das abwechslungsreiche Programm, bei dem noch allerlei Vorträge zu den einzelnen Gewerken gehalten und im Rahmen von kleinen Vorführungen dem Zuschauer auf unterhaltsame Art und Weise Einblicke in die Kleiderwelt des Mittelalters gegeben werden. Natürlich darf auch hier die Musik nicht fehlen. Allerdings legt der Friesenring bei dem +Mittelalterliche Handwerkerfest der Burg zu Hagen“ den Schwerpunkt eher auf die traditionelle Musik mit einem entsprechenden Rahmenprogramm, um auch hier den interessierten Zuschauer einen Einblick in die musikalische Welt des Mittelalters und der Friesen zu geben. Doch all die Authentizität tut der Stimmung keinen Abbruch: Denn die Truppe des Friesenringes ist durch ihre friesisch herbe Art alles andere als +staubtrocken“ und wird daher für manch Wortwitz und Situationskomik sorgen, wenn das Publikum im Schatten der Burganlage die mittelalterliche Atmosphäre genießt. Für die kleinen Besucher sei hier der Sonntag besonders erwähnt: Denn Sonntags ist Kindertag. Ein Tag, an dem der Friesenring besonders für das jüngere Publikum gestaltet hat. So führen die Gewerke spezielle Kinderaktionen durch, bei denen die Kleinen spielerisch in die Handwerke reinschnuppern können, bei der Kindertöpferei Amulette herstellen können, oder sich bei den Spielen austoben können.
Wer es lieber schweißtreibender mag, ist am Samstag bestens aufgehoben. Denn da findet sowohl das offene Turnier der Schwertkämpfer als auch das Bogenturnier, wo Gewandete und Besucher gleichermaßen teilnehmen können, statt. Informationen über das Regelwerk, die Anmeldung und die Sachpreise sind unter der Homepage einzusehen. Das Bogenturnier für die kleinen Recken findet übrigens am Sonntag statt.
Und wem dies alles noch nicht genug ist, der fiebert dem Hornsignal entgegen, dass die Krieger zu der sechs Meter hohen Blide ruft. Dem großen Gegengewichtskatapult, welches der Friesenring im Rahmen einer experimentellen Archäologie-Arbeit nachgebaut hat und auf dem Burggelände aufstellt. Werden Sie Zeuge davon, wie das 300 kg schwere Gegengewicht gespannt wird, die Spannseile unter der Last knarren und das Signal zum Abfeuern ertönt! So hautnah war das Mittelalter noch nie in der Samtgemeinde Hagen.
Wer es hingegen eher fantastisch-mittelalterlich mag, dem sei der Juni angeraten, wenn Domus Draconis ihren Markt in Hagen aufbauen und ihr kurzweiliges Programm anbieten: Was den Besucher nicht verwundern soll – denn beide Märkte legen unterschiedliche Schwerpunkte und ergeben so eine gute Ergänzung zu dem Kulturprogramm der Region.
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Burg zu Hagen im Bremischen
![]() von Hans-Jürgen Hübner (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
Die Burg zu Hagen im Bremischen ist eine Burg in der Gemeinde Hagen im Bremischen im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven. Sie zählt zu den zahlreichen von Bremer Erzbischöfen errichteten Festungsbauten im Umkreis der Stadt Bremen. Bereits im 12. Jahrhundert erwähnt, wurde der heutige, zweigeschossige Backsteinbau im frühen 16. Jahrhundert errichtet. Aus dieser Zeit stammen die ältesten Malereien. Das Gebäude wurde 1985 bis 1988 restauriert und beherbergt heute ein Kulturzentrum. Zwischen 900 und 1000 entstand die erste Kirche im Umkreis der Burg, die Bramstedter Kirche. Der Ort Dorfhagen wird erstmals 1110 in einer Urkunde erwähnt.[1] Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Burg zu Hagen im Bremischen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |




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