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03.09.2011 - 04.09.2011
Mittelalterliches Handwerkerfest der Burg zu Hagen
Eintritt: 4,50 €
Veranstalter: Friesenring GbR

Einen Mittelaltermarkt der besonderen Art bietet das "Mittelalterliche Handwerkerfest der Burg zu Hagen“.
 Zu Fuße der Hagener Burg richtet der Friesenring in Zusammenarbeit mit dem "Burg zu Hagen im Bremischen e.V.“ dieses Jahr ein zweitägiges Handwerkerfest aus. Dem Publikum wird dabei nicht der klassische phantastische Mittelaltermarkt geboten, sondern eine spannende Geschichtsstunde zum Anfassen und Mitmachen.

Die mittelalterlichen Handwerker des Friesenringes führen die Zuschauer in die Kunstfertigkeit der Snitker, Schmiede, Seiler und Plattner. Neben der authentischen Handwerksdarstellung können die Zuschauer die Gewerke hautnah erleben und selber anfassen, den Hammer schwingen oder die Seile drehen. Als echtes friesisches Handwerk wird erstmals in der Region eine Salzsiederei – mit der traditonellen Gewinnung des begehrten Friesensalzes aus Salztorf – gezeigt. Experimentell geht es bei der Töpferei zu. Dort wird einer Töpferscheibe und der Aufbautechnik auch ein Grubenbrand durchgeführt. 
Kulinarisch deftig geht es auch mit der Rauchbraterei, bei der ein umgebautes Bierfass ganz andere Dienste tut als man bisher kennt, und einem Nachbau eines Lehmbackofens von statten. Wie nahe die gezeigten Handwerksdarstellungen an das Leben vor knapp 800 Jahren heran reichen kann man nur erahnen.

Dass sich einiges an Wissen und kuriosen Geschichten auf diesen Markt aufschnappen lässt, zeigt das abwechslungsreiche Programm, bei dem noch allerlei Vorträge zu den einzelnen Gewerken gehalten und im Rahmen von kleinen Vorführungen dem Zuschauer auf unterhaltsame Art und Weise Einblicke in die Kleiderwelt des Mittelalters gegeben werden.

Natürlich darf auch hier die Musik nicht fehlen. Allerdings legt der Friesenring bei dem +Mittelalterliche Handwerkerfest der Burg zu Hagen“ den Schwerpunkt eher auf die traditionelle Musik mit einem entsprechenden Rahmenprogramm, um auch hier den interessierten Zuschauer einen Einblick in die musikalische Welt des Mittelalters und der Friesen zu geben. Doch all die Authentizität tut der Stimmung keinen Abbruch: Denn die Truppe des Friesenringes ist durch ihre friesisch herbe Art alles andere als "staubtrocken“ und wird daher für manch Wortwitz und Situationskomik sorgen, wenn das Publikum im Schatten der Burganlage die mittelalterliche Atmosphäre genießt.

Für die kleinen Besucher sei hier der Sonntag besonders erwähnt: Denn Sonntags ist Kindertag. Ein Tag, an dem der Friesenring besonders für das jüngere Publikum gestaltet hat. So führen die Gewerke spezielle Kinderaktionen durch, bei denen die Kleinen spielerisch in die Handwerke reinschnuppern können, bei der Kindertöpferei Amulette herstellen können, oder sich bei den Spielen austoben können. 
 Wer es lieber schweißtreibender mag, kann sich bei der Bogenbahn austoben und sich im Umgang mit dem Langbogen üben oder einen Kampf der "Friesischen Freikämpfer“ beiwohnen – eine professionelle Darbietung, bei der erfahrend Schwertkämpfer ihr Können im Freikampf ohne Absprache zeigen. Mitten drin statt nur dabei ist auch hier die Devise. So kann der Zuschauer auch hier sich Rüstung kleiden und die Waffen in die Hand nehmen. Ein Moment der durchaus auf Foto festgehalten werden kann; denn auch hierfür ist gesorgt.
Und wem dies alles noch nicht genug ist, der fiebert dem Hornsignal entgegen, dass die Krieger zu der sechs Meter hohen Blide ruft. Dem großen Gegengewichtskatapult, welches der Friesenring im Rahmen einer experimentellen Archäologie-Arbeit nachgebaut hat, und auf dem Burggelände aufstellt. Werden Sie Zeuge davon, wie das 200 kg schwere Gegengewicht gespannt wird, die Spannseile unter der Last knarren und das Signal zum Abfeuern ertönt!

So hautnah war das Mittelalter noch nie in der Samtgemeinde Hagen. Freuen Sie sich mit uns auf das +Mittelalterliche Handwerkerfest der Burg zu Hagen“.

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Details zum Veranstaltungsort
Burg zu Hagen im Bremischen
von Hans-Jürgen Hübner (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Die Burg zu Hagen im Bremischen ist eine Burg in der Gemeinde Hagen im Bremischen im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven. Sie zählt zu den zahlreichen von Bremer Erzbischöfen errichteten Festungsbauten im Umkreis der Stadt Bremen. Bereits im 12. Jahrhundert erwähnt, wurde der heutige, zweigeschossige Backsteinbau im frühen 16. Jahrhundert errichtet. Aus dieser Zeit stammen die ältesten Malereien. Das Gebäude wurde 1985 bis 1988 restauriert und beherbergt heute ein Kulturzentrum.

Zwischen 900 und 1000 entstand die erste Kirche im Umkreis der Burg, die Bramstedter Kirche. Der Ort Dorfhagen wird erstmals 1110 in einer Urkunde erwähnt.[1]

Die Burg wurde vermutlich unter Erzbischof Hartwig II. (1184–1207) errichtet, um die auf...

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Burg zu Hagen im Bremischen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.




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