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18.06.2011 - 19.06.2011
Mittelalterliches Spektakel Burg Plattenburg
Eintritt: 8,00 €

Rechtzeitig zur Sommersonnenwende wird die Zeit auf der Plattenburg zum 19. mal ein Stück zurück gedreht. Gaukler, Musikanten und Ritter wandeln wie zu mittelalterlichen Zeiten durch den Burghof, der seine Tore jeweils zur 10. Tagesstunde öffnet. Wieder geschlossen werden die Pforten immer samstags nach der Feuershow zur Geisterstunde um Mitternacht und sonntags zur 18. Stunde.

 

Unter dem Motto „Nicht nur gaffen, sondern selber schaffen!“ können die Gäste des mittelalterlichen Hofstaats sich nicht nur am Bücherstand über die Lebens- und Arbeitsweise im Mittelalter informieren, sondern auch selbst ihr handwerkliches Geschick beim altertümlichen Drechseln, Filzen oder Seifensieden unter Beweis stellen. Ein besonderes Vergnügen wartet dabei auf die kleinen Besucher:

 

Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Musikanten und die Spielleute. Mit Trommel, Schalmeien, Sackpfeifen, Hackbrett und Obertonflöte könnten sie sogar Dornröschen aus dem Schlaf reißen. Dazu zeigen Waffenbrüder ein Ritterleben mit Schaukämpfen und Spielen, während Händler ihre Waren in alter Manier feilbieten und Gaukler und Jongleure versuchen, die Schwerkraft zu überlisten. Wer dann irgendwann hungrig wird, kann seinen Appetit mit Fladen, Couscous, transsylvanischem Stockgebäck oder Fleisch am Spieß stillen.

 

Als echte mittelalterliche Burg wurde die Plattenburg 1319 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und über Jahrhunderte zunächst von den Havelberger Bischöfen und schließlich von der Familie van Saldern bewohnt. Nach dem 2. Weltkrieg diente sie bis 1991 als Ferienlager der Deutschen Reichsbahn und beherbergt heute ein Museum, ein Standesamt, die Taverna Obscura im Burgkeller. Mit ihrem massiven neugotischen Backsteinturm und der aus dem 18. Jahrhundert stammenden Kapelle ist die Plattenburg die vorletzte Station auf dem Pilgerweg von Berlin nach Bad Wilsnack zur dortigen Wunderblutkirche.

 

Der Wegezoll beträgt für Erwachsene 8 und für Kinder 4 Euro. Gruppen ab 10 Personen erhalten Rabatt.

 

Das beliebte Familienfest hält für jeden Besucher das passende Angebot an Kultur und Unterhaltung bereit. Höhepunkt ist immer ein Ritterturnier zu Pferde, bei dem die Reiter Ihr Können hoch zu Ross zeigen und sich im Kampf beweisen. Schwere Rüstungen tragen dagegen die Ritter, die zu Fuß für mächtigen Trubel sorgen.

 

Das große Feuerspektakel mit Musik, Tavernenspiel, feuriger Gaukelei findet immer am Samstagabend statt, sodass die Burg bis tief in die Nacht erstrahlen wird.

 

Ein bunter Kunsthandwerkermarkt bietet verschiedenste Waren des Mittelalters feil und wer sich gar selbst in den alten Künsten versuchen möchte, der hat die Chance dazu. In verschiedenen Workshops kann man Seife selber sieden, sich einen tollen Hut oder eine Tasche filzen, gar mittelalterliches Spielzeug basteln oder das Kunstweben von Bildern erlernen. Und wer mehr Kraft hat, der versucht sich beim Steinmetz, Wippdrechsler oder Schmied.

 

 

jährlich stattfindende Highlights:

 

 

 

 

 

 

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Bilder der MZR-Redaktion (12)
angelegt am 11.04.2011


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Details zum Veranstaltungsort
Burg Plattenburg
von Membeth at de.wikipedia [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Plattenburg ist eine Wasserburg bei der amtsfreien Gemeinde Plattenburg im Landkreis Prignitz im Nordwesten Brandenburgs. Sie wurde 1319 das erste Mal urkundlich erwähnt und ist damit die älteste erhaltene Wasserburg in Norddeutschland.

Die Niederungsburg befindet sich in der Prignitz. Auf Grund ihrer malerischen Lage in der wald- und wasserreichen Gegend war die Burg im Mittelalter der Sommersitz der Bischöfe des Bistums Havelberg.

Die Burg wurde 1319 erstmals urkundlich erwähnt; der Bischof Reiner von Havelberg erwarb sie vom Markgrafen Waldemar von Brandenburg.

Im Jahr 1548 wurde die Plattenburg 7. Prignitzer Kreis. Nach dem Tod des letzten Havelberger Bischofs setzte Kurfürst Joachim II. von Brandenburg, der kurz zuvor zur luth...

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Burg Plattenburg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.




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