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09.09.2011 - 11.09.2011
Hayner Burgfest
Eintritt: 10,50 €

Inzwischen zählt das Hayner Burgfest zu den angesehensten Mittelalter-Veranstaltungen Deutschlands. Dies liegt nicht nur an dem außergewöhnlich aufwändigen Programm mit rund 100 verschiedenen Darbietungen, sondern auch an dem ganz besonderen Ambiente von Burg und Altstadt Dreieichenhain.



In diesem Jahr soll es unter dem Motto „Charivari – Gaukelspiel und Narreteyen“ betont lustig und unterhaltsam auf beim Hayner Burgfest zugehen. Im Vordergrund steht der pure Spaß und munteres Spektakel gemäß historischen Vorbildern. Auf drei festen Bühnen und auch an wechselnden Spielstätten mitten im Volk sorgen namhafte Gaukler, Narren, Jongleure, Zauberer, Schausteller und Spielleute für „trefflich Kurzweyl“. Tratschende Waschweiber liefern sich Wortgefechte mit der interessierten Ritterschaft und wer es zu weit treibt, landet auch schon mal zur Belustigung des Volkes in der Schandmaske oder am Pranger.

Immer mehr begeisterte Teilnehmer aus dem Ausland stehen für den steigenden Bekanntheitsgrad des Hayner Burgfestes. Beispielweise aus Tirol reist der stärkste Mann der Welt, der „Eisen-Hans“, nach Dreieichenhain. Und wenn er gerade keine Bratpfanne einrollt(!), zieht er auch schon mal einen Pferdewagen über den Markt – mit seinen Zähnen. Doch wer oder was auf diesem Wagen sogar noch Platz nehmen darf, soll hier noch nicht verraten werden.

Aus der Toskana kommt die Gruppe „Gruppo Storico e Sbandieratori Città di Castiglion Fiorentino“ mit 40 Fahnenschwingern und Musikern. Die bunte Schar präsentiert fröhlich Eindrücke des südeuropäischen Mittelalters und möglicherweise wird eine Begegnung mit den heimischen Hayner Fahnenschwenkern zum Anbeginn einer wunderbaren Freundschaft?

Ganz selbstverständlich sind die Organisatoren wie in jedem Jahr offen für Neues und bieten frischen Talenten gerne eine Chance. Ambitionierte Jungkünstler, wie „Beni, der Gaukler“ und „Philippus, der Gaukler“ bekommen hier ein Forum. Ganz zu schweigen von dem erst dreijährigen „Aaron, der Donnerdrommler“, der sich im Vorjahr als jüngster Mittelalter-Musiker aller Zeiten beim spontanen Mitmusizieren seine erste begeisterte Fan-Gemeinde schuf. Aber nur wenn die Rhythmen seinem Anspruch genügen, lässt er sich vielleicht zur Teilnahme an einer kleinen Band-Session hinreisen.

Und dieses Mal sorgen gleich sechs namhafte Mittelalter-Bands für mitreißend-tanzbare Melodeyen und humorvollem Frohsinn. Erstmals stehen täglich verschiedene Konzerte auf dem Programm der Freilichtbühne und machen ein „Wochenendticket“ zum Hayner Burgfest noch attraktiver: Feuerschwanz am Freitag, Schelmish am Samstag und Capud Draconis am Sonntag bieten für jeden Mittelalterfan das gewisse Etwas.

Erneut wird es auch in diesem Jahr nicht an „Weltpremieren“ mangeln. Erstmalig erfährt die Welt wirklich alles über Siegfried, den Drachentöter, in der “wahren Nibelungen-Sage” – die Premiere einer natürlich nicht ganz ernst zu nehmenden musikalischen Persiflage. Auf dem Programm steht auch eine neue Schaukampf-Show, bei der ebenfalls kein Auge trocken bleibt.

Natürlich sind nach der gefeierten Premiere im letzten Jahr auch die beiden Lokal- und Vokal-Artisten von der „Heiligen Improvisation“ wieder mit dabei. Als weiterer Höhepunkt werden die heimischen „Firedancer“ aus Götzenhain, in Europa bekannter als in unserer Heimat, mit einer fulminanten Feuershow faszinieren.

Nach soviel Programm lädt, wie in jedem Jahr, der Mittelalter-Markt „Herrenborn“ mit etwa 100 Handwerkern, Händlern und Hökerern, sowie mehreren (Met-)Tavernen und Mundschenken zum Müßiggehen und Verweilen ein.

Als eines der Aushängeschilder des Hayner Burgfestes wird der nunmehr 424 Jahre alte Markt wie immer mit viel Feinsinn fürs Detail vorbereitet. Zahlreiche außergewöhnliche und fast vergessene Berufe, wie Seiler, Perlenstickerin, Rufhornschnitzer, Glasperlenmacherin, Alchemist oder Fahnenmaler, lenken das Augenmerk auf altes aber nicht minder interessantes Handwerk.

Auch die kleinen Festgäste bekommen die große Programmauswahl. Das Figurentheater „Vom kleinen Volke“ zeigt munteres Szenen- und Puppenspiel – auch für „die Großen“ – auf dass miteinander gelacht und gescherzt werde. Und getreu dem diesjährigen Motto darf sich jeder gerne zum Esel machen oder auch nur auf einem solchen reiten. Unterhaltsame Fortbewegung verspricht auch wieder das kleinste, handbetriebene Riesenrad der Welt und der „Tjost“, ein Zweikampfspiel mit der Lanze.

Weitere mittelalterliche Spiel- und Mitmach-Angebote verteilen sich über das gesamte Festgelände. Auch handwerklich können sich die Jüngsten wieder betätigen, so zum Beispiel als Töpfer, Seiler, Filzer oder Kerzenzieher, und reifen vielleicht schon bald selbst zum Meister, um diesen vor Neid erblassen zu lassen.

Wer ist bei diesem Termin dabei
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Alexandra von Moguntia

COLT

Egeno von Mußbach

Lady Mary

Misuni

Schwarzer Peter

Sonay

Stede
Kommentare und Fotoalben



schrieb am 14.09.2016 um 13:57 Uhr
Das Hayner Burgfest war dieses Jahr sehr schön. Mit gutem Wetter, der wundervollen Location & einer tollen Stimmung über das gesamte Wochenende war es einfach nur ein super Erlebnis.
Ich bin zwar der Meinung, dass die Markt-Fläche etwas verkleinert wurde, aber ich war auch die letzten Jahre nicht mehr da, vielleicht irre ich mich diesbezüglich.
Die Stände hatten eine tolle Auswahl, es gab ein paar sehr interessante kulinarische Genüsse zu entdecken & Saor Patrol haben einfach nur eine richtig gute Show geliefert.
Ich freue mich auf jeden Fall schon aufs nächste Jahr ^^


Bilder der MZR-Redaktion (17)
angelegt am 14.09.2016

Kommentar von Minna
schrieb am 14.09.2014 um 12:49 Uhr
Wir waren das erste mal auf diesem Fest und wir fanden den Eintrittspreis auch viel zu hoch. Und wie immer finde ich es auch nicht schön über Asphalt zu laufen. Zudem sind wir immer eher am Markt interessiert und nicht so sehr an den Bands, die man ja auch immer mit bezahlt, und der war schön. Viele Gewandete und die Stimmung fanden wir auch gut. Die Burgruine ist auch sehr schön.


Kommentar von howa
schrieb am 14.09.2014 um 12:38 Uhr
Hayener Burgfest 2014
Leider können wir nicht so positiv in diesem Jahr entgegen 2013 berichten, da hier einiges im Vergleich im Argen war. Vorab merkte man das Fehlen von Saor Patrol immens, welche sich gravierend in Punkto Stimmung niederschlug. Die am Samstagabend auftretende Band - Namen merkten wir uns schon mal gar nicht - hatte scheinbar umfangreiche technische Probleme, da die Frontfrau dreimalig abbrach und Ihre Bandkollegen kritisierte, was nicht begeisterte, sondern sehr laienhaft wirkte. Die Musik in Folge war entsprechend, wie auch die Scheinwerferblendorgie passend dazu. Nunja - jeder wie er kann, aber wir mussten dies nach Flucht auch nicht mehr lange genießen.
Hinsichtlich Marktständen fehlte hier einiges, was man aufgrund letztem Markt nunmehr suchen durfte und nicht mehr fand. Auffallend ein Stand mit Einheitspreis von € 49,- für alles was man erfragte (Schmuck trotz angeblicher Preisspanne lt. Schild von bis € 49,-) was schon etwas seltsam erschien und nicht zum Kauf verführte. Man kann ja einen Bogen beim nächsten mal schlagen :-)
Gekauft hatten wir nicht und muss auch niemand, aber war schon kess !
Grundlegend hörte man die Meinung unserseits von vielen bestätigend unisono und dies sollte den Veranstalter aufhorchen lassen. Schnell geht ein so als Highlight geltender Markt innerhalb zwei / drei Jahren den Bach runter, was mehr als Schade wäre. 2013 war für uns wesentlich beseer und bewegte auch zum längeren Bleiben, trotz des wesentlich schlechteren Wetters. Wie wir hörten waren eingefleischte gesellige Stammgäste ebenso wie wir nicht mehr angetan und hatten den Markt noch früher als wir, enttäuscht verlassen.
Bemerkt hatte man schon ab 21.00 Uhr ein Abwandern, was in 2013 nicht der Fall gewesen ist. Selbst wir hatten den Markt ca. 2 Stunden als in Vorjahr verlassen, da keine Aktion und Stimmung mehr vorhanden war.
Fazit:
Gefallen hat es noch, aber sollte dies in 2015 wieder so gestaltet werden, wovon wir nciht ausgehen wollen, (da zumindest Saor Patrol wieder für passende und gute Musik und daraus entstehende Stimmung sorgen wird) steht dieser Markt in zweiter Reihe, was mehr als schade wäre.
Nach Schulnoten: in 2013 Note 2 / 2014 Note 3-4. So wünschen wir dass man hier wieder zu den Grundsätzen des Marktes finden wird und diesen auch wieder so betreibt.
Dann kommen auch die Besucher und es werden mehr werden - nicht weniger und vor allem bleiben die länger !
Hinsichtlich der Bands sollte man diese, wenn neu, auch von Erfahrenen anhören lassen. Die bekannten Bands, welche ja zum Glück noch anwesend waren, zeigten wo der Unterschied zu finden ist.
Generell sollten die Bands zu Thema Mittalter passen und kein Rockevent hier stattfinden, was hier nach Kommentaren scheinbar am Freitag mit überhöhter Lautstärke der Fall gewesen sein muss. Man sprach von Tinitus - was schon etwas aussagt und ahnen lässt.

Bitte erhaltet den Markt wie er war und schön ist. Weniger kann mehr sein, wenn es stimmig ist.





Kommentar von Geron
schrieb am 13.09.2014 um 20:03 Uhr
Hayner Burgfest 2014
Ich komme vor allem erschöpft vom Hyner Burgfest zurück.
Sehr gut fand ich die Stimmung. Der Eintrittspreis für Gewandete von 9,50 Euro ist recht happig, allerdings relativiert sich der etwas, weil man als Gewandeter noch einen Verzehrgutschein von 2 Euro bekommt.
Die Stände sind gut bestückt und lassen kaum Wünsche offen. Vor allem für den Gaumen ist bestens gesorgt. In der Burg sind die Stände der Vereine und nur hier kann man den Zwei-Euro-Gutschein einlösen. Die Vereinsstände bieten gute Qualität zu humanen Preisen – dafür Daumen hoch.
Wenn ich die Berichte zu den letzten beiden Jahren lese scheint sich aber nicht viel geändert zu haben. Ich Zitiere:
- Dazu die Erfahrung vom letzten Jahr, das der Markt stark überlaufen und anstrengend war..
- Die Location ist zwar immer noch super, aber ich finde es viel zu voll, zu teuer, zu anstrengend.
Keine Gemütlichkeit mehr, keine wirklichen Highlights, kein Ort um mal kurz zur Ruhe zu komme
weil einfach nur jeder Winkel voll ist mit Menschen...
Abschließend:
Hervorheben möchte ich noch einmal die sehr gute Stimmung.
Wirkliche Highlights gab es nicht und ich empfand es auch als sehr anstrengend dort.



Kommentar von GamekeepersWife
schrieb am 11.08.2013 um 23:02 Uhr
http://www.hayner-burgfest.de/eintrittspreise.html


Kommentar von COLT
schrieb am 10.09.2012 um 12:46 Uhr
Dieses Jahr war das erste mal das ich nicht auf dem Hayner Burgfest war.
Leider hat mich sowohl das Thema als auch die Werbung für den Markt eher abgeschreckt als inspiriert.
Dazu die Erfahrung vom letzten Jahr, das der Markt stark überlaufen und anstrengend war.....
Das angepriesene Programm zeigt zudem auch eher immer wieder das gleiche und die eigentlichen Highlights und Shows die mich damals in den Bann zogen sind verschwunden.....


schrieb am 13.09.2011 um 20:45 Uhr
Die Location ist zwar immer noch super, aber ich finde es viel zu voll, zu teuer, zu anstrengend.
Keine Gemütlichkeit mehr, keine wirklichen Highlights, kein Ort um mal kurz zur Ruhe zu kommen weil einfach nur jeder Winkel voll ist mit Menschen...
Man sollte es zwar mal erlebt haben, aber...


Kommentar von COLT
schrieb am 12.09.2011 um 12:43 Uhr
Wie immer eine der schönsten Veranstaltungen im Jahr.
Dennoch muss ich zugeben das für mich das Hayner Burfest immer mehr an Attraktivität verliert.

Das liegt zum einen daran, das der Veranstaltungsort viel zu voll ist und man kaum entspannt auf dem Markt schlendern oder gar in Ruhe sitzen kann.
Auch habe ich das große Event in diesem Jahr vermisst, was sonst ja immer für ein Highlight gesorgt hat. Dafür gab es zwar verstreut viele kleine Events, die gingen aber oft in der schieren Masse einfach unter......


Kommentar von COLT
schrieb am 19.10.2010 um 09:15 Uhr
Ein kurzer digitaler Rückblick auf den Markt 2010......












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Details zum Veranstaltungsort
Burg Hayn (Dreieichenhain)
von Rudolf Stricker (Eigenes Werk (own photo)) [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Burg Hayn, auch Hain oder Dreieichenhain genannt, ist eine hochmittelalterliche Burgruine in Dreieichenhain, einem Stadtteil der hessischen Stadt Dreieich, im Landkreis Offenbach.

Die Turmburg war der Sitz der Reichsvögte, welche im Auftrag des Kaisers von hier aus den Wildbann Dreieich verwalteten.

Ursprünglich stand zu Zeiten Kaiser Karl der Große an dieser Stelle lediglich in Mitten eines wildreichen Urwaldes eine kleine Jagdhütte. 850 wird dieses Gebiet als in Urkunden als "Forestis Dreieich" bezeichnet. Auf altem Reichsgut war hier ab etwa 950 ein königlicher Jagdhof als Mittelpunkt des Wildbannforstes Dreieich entstanden. Der von Graben umgebene Königs- und Vogthof bestand aus mehreren Steinbauten, Pferde- und Hundeställen...

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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Burg Hayn (Dreieichenhain) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.




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