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Eintritt: 9,00 €
Veranstalter: GBM - Gesellschaft für Burgenmarketing mbH
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Öffnungszeiten:
Sa: 12.00-20.00 Uhr
So: 11.00-19.00 Uhr
Veranstaltungs-Adresse:
37821 Baddeckenstedt, Schloss Oelber am weißen Wege
Tageskarten:
Erwachsene: 9,- €
Kinder/Gewandete: 5,- €
Kinder unter Schwertmaß frei
Familien-Ticket (2 Erw., max. 2 Kinder): 20,- €
Turnier-Zeiten:
Samstag 15:00 & 18:00 Uhr
Sonntag 13:00 & 17:00 Uhr
Malerisch liegt Schloss Oelber rund 10km entfernt von
Salzgitter-Bad. Die für sich genommen schon märchenhafte
Kulisse verwandelt sich am 11. und 12. September in ein
mittelalterliches Fest, deren Höhepunkt ein spektakuläres
Ritter-Turnier ist.
Schon von weitem macht der mittelalterliche Markt seinem
Namen alle Ehre: Dudelsackmusik ertönt, Schlüsselfiedeln
und Harfen spielen - die Spielleute werden das Publikum ein
ums andere Mal verzaubern. Rufe von Gauklern schallen
über den Platz, treiben Schabernack und Jonglage. Alte
Handwerke werden gezeigt und historische Handelswaren
feilgeboten, Männer üben sich an den Waffen und Kinder
lauschen den Geschichten der Märchenerzählerin. Zweimal
täglich ist das Ritter-Turnier ein spektakulärer Höhepunkt
des Festes. Die gepanzerten Ritter auf ihren Pferden sind
ein Anblick, den weder Dame noch Herr und schon gar nicht
die Kinder verpassen dürfen.
Der historische Markt
Wer in die Tiefen des Marktes eintaucht, kann allerlei
Mittelalterliches erleben und erstehen.
Neben klassischem Räucherharzen wie Weihrauch und
Myrrhe gibt es auch fertige Räuchermischungen mit
klangvollen Namen wie „geistige Erfrischung“,
„byzantinische Nacht“ und sogar „Liebeszauber“. Ob es
hilft?
Für Liebe und Glück sollen auch geheimnisvolle Amulette
und Talismane sorgen. Tragbare Sonnenuhren, filigraner
Silberschmuck und edle Perlenketten werden ebenso
feilgeboten wie ledergebundene Folianten, Kerzenleuchter,
Schatullen, Wandteppiche, Felle, Töpferwaren oder feine
Leder- und Filzarbeiten. Viele Gegenstände werden
während des Marktes und vor den Augen der Zuschauer in
Handarbeit gefertigt. Elegante Schreibfedern und
Gänsekiele, Briefpapiere aus handgeschöpftem
Büttenpapier, Siegel und Siegellacke lassen die Kunst des
stilvollen Briefeschreibens aufleben. Immer mehr Besucher
mittelalterlicher Märkte möchten selbst aktiv als
Gewandete in das Geschehen eintauchen. Kein Problem, von
„selber machen“ bis „selber kaufen“ gibt es genug für jeden
Geschmack und Geldbeutel. Ein echtes Schwert zu besitzen,
ist ein durchaus erfüllbarer Traum – für die Kleinen in
Gestalt eines Holzschwertes, für die Großen in stählerner
Ausführung.
Märchenerzählerin Fabulix lässt Kinderaugen strahlen. Sie
gibt Kindern und Erwachsenen einen Einblick in eine Zeit, in
der man am Feuer den Geschichten lauschte. Und auch die
Großen hören ihr gerne zu, denn zu später Stunde hat
Fabulix auch „Märchen für Erwachsene“ parat.
Während sich die Marktschreier gegenseitig lauthals
übertrumpfen, verschaffen sich die Spielleute der Formatio
„Fafnir“ mit Dudelsäcken und Trommeln Gehör.
Wer auf dem Mittelaltermarkt ausreichend geschaut,
gestaunt, gekauft und erlebt hat, kann sich im Anschluss
stilecht mit Wildfleisch und Gemüsefladen stärken. Süßes
wie Herzhaftes wird geboten, von Honigkuchen bis hin zu
Nüssen und Trockenfrüchten. Köstlicher Met und herrlicher
Fruchtwein erfrischen die Großen, für die Kindlein und
Kutscher gibt es sprudelndes „Brunnen-Wasser“, Apfelsaft,
Tee oder der berühmte „maurische Bohnentrunk“ (Kaffee).
Natürlich stehen neben dem klassischen „Hellen“ und
„Dunklem“ auch verschiedene Bierspezialitäten zur Auswahl
– könnte es einen schöneren Biergarten geben als Schloss
Oelber am weißen Wege? Magische Elixiere dürfen an der
Stätte selbstverständlich nicht fehlen, und so hören die
feinen Fruchtwein-Spezialitäten auf prachtvolle Namen wie
„Drachenblut“, „Elfentau“, „Feengold“ oder „Koboldfeuer“.
Die kulinarischen Besonderheiten runden den
mittelalterlichen Erlebnistag ab.
Ein ganz besonderes Flair entsteht, wenn bei Einbruch der
Dämmerung hunderte von Kerzen und Öllampen den Markt
in ein zauberhaftes Licht tauchen.
Lagerleben
Zahlreiche Vereine in ganz Deutschland haben sich zum Ziel
gesetzt, mittelalterliches Leben so authentisch wie möglich
am eigenen Leib zu erfahren und stellen ein
mittelalterliches Heerlager dar. Während sich die Männer an
den Waffen üben, sind die Damen mit dem Weben von
Brettchenborten beschäftigt oder kümmern sich ums Essen –
gekocht und gegrillt wird auf offenem Feuer nach
historischen Rezepten. Tomaten und Kartoffeln sind tabu –
die gab es in diesen Breitengraden während des Mittelalters
noch nicht. Wenn die Nacht hereinbricht, lodern die
Lagerfeuer, erklingt Musik aus den Zelten und schallen
fröhliche Lieder durch die Nacht.
Das Ritterturnier
Höhepunkt des Festes ist das Ritter-Turnier am Samstag und
Sonntag, das 2x täglich aufgeführt wird. Wenn Lanzen und
Schilde brechen, wenn Schwerter krachend auf
Kettenhemden niederfahren, wenn die Zuschauer gebannt
mit den Helden mitfiebern, die sich schwer gepanzert zu
Pferd im Kampfe messen, könnte die Gänsehaut nicht
größer sein. Pferde, die durch das „brennende Tor zur
Hölle“ galoppieren, und Ritter, die mit langen Lanzen im
Tjost gegeneinander anreiten sind ein Anblick, den weder
Dame noch Herr und schon gar nicht die Kinder verpassen
dürfen.
Die Turniere auf Schloss Oelber sind weit mehr als
spektakuläre Reiterei. Eingefasst in ein rund 60minütiges
Schauspiel, wird die Geschichte des finsteren Grafen von
“Isenburg“ erzählt: Um über das Gebiet der Mark zu
herrschen, läßt Graf Isenburg den Erzbischof ermorden.
Einzig ein junger Knappe entgeht dem Anschlag, doch der
muß fortan um sein Leben fürchten. Zusammen mit einer
Gruppe abgehalfterter Ritter holt der Knappe zum
Gegenschlag aus...
Unter der Leitung von Turnier-Herold Herold Michael
Cornély lässt die Turniercrew „Compania Ferrata“ die
glorreichen Zeiten der Ritterturniere auf Schloss Oelber
wieder aufleben
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Schloss Oelber
![]() von AxelHH at de.wikipedia (Transferred from de.wikipedia) [Public domain], vom Wikimedia Commons
Das Schloss Oelber steht in Oelber am weißen Wege, das an den westlichen Ausläufern der Lichtenberge (Nordwestteil des Salzgitter-Höhenzugs) liegt und als Ortsteil zur Gemeinde Baddeckenstedt im Landkreis Wolfenbüttel (Niedersachsen, Deutschland) gehört. Die kreisrunde Anlage ist eine umfassende Bauerneuerung aus der Zeit um 1580 auf den Grundmauern einer Wasserburg des 12. Jahrhunderts. Sie war nahezu von Anfang an im Besitz der Adelsfamilie derer von Cramm, die den Besitz aber mit einer weiteren Adelsfamilie bis zu deren Aussterben 1686 teilte. Wegen ihres malerischen Aussehens wurde die Schlossanlage 1960 für Außenaufnahmen des Kinofilms Das Spukschloß im Spessart genutzt. Die frühere Wasserburg Oelber spielte im Mittela... Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schloss Oelber aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |




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