Reiss-Engelhorn-Museen - Museum Weltkulturen D5
By Hubert Berberich (HubiB) (Own work) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons
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Die Reiss-Engelhorn-Museen (rem) sind eine öffentliche Einrichtung, die mehrere Museen und Einrichtungen in Mannheim unter einem Dach vereint. Dazu gehören:

Das 2007 neueröffnete Museum Zeughaus C5 und das Museum Weltkulturen D5 sind Präsentationsorte der großen rem-Sonderausstellungen.

Vor allem in den Bereichen Archäologie, Weltkulturen und Fotografie zählen die rem nicht nur zu den bedeutenden Ausstellungshäusern in Deutschland, sondern auch in Europa. Mit der Neueröffnung der Zeughaussammlungen zur Kunst- und Kulturgeschichte sowie zur Geschichte Mannheims und der Region werden auch diese Fachrichtungen im nationalen und internationalen Museumswesen Beachtung finden. Mit insgesamt 11.300 Quadratmeter Ausstellungsfläche und ca. 1,2 Millionen Exponaten sind die rem der größte süddeutsche Museumskomplex in kommunaler Trägerschaft.

Im Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie, das zugleich An-Institut der Universität Tübingen ist, werden Materialanalysen, Herkunftsbestimmungen von Materialien und Echtheitsuntersuchungen von Exponaten durchgeführt. Zusammen mit dem Ende 2007 seinen Betrieb aufnehmenden Klaus-Tschira-Labor für Chronometrie (Altersbestimmungen) besitzen die rem in Deutschland damit das größte Forschungszentrum dieser Art.

Das Curt-Engelhorn-Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte mit den Forschungsstellen Archäologie und Kultur Ostasiens, Forum Internationale Photographie, Steinzeit und Merowingerzeit vertieft die Schwerpunkte der Museumssammlungen und verknüpft sie mit der internationalen Forschung.

Im Zentrum der Museumsarbeit steht neben der Forschung insbesondere die Präsentation der Forschungsergebnisse in öffentlichkeitswirksamen Ausstellungen. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Kooperationen mit anderen weltweit agierenden Museen, Universitäten und weiteren Institutionen gefördert.

Die rem vermitteln und präsentieren in vier Häusern kulturgeschichtliche Vergangenheit und Gegenwart (Museum Zeughaus C5, Museum Weltkulturen D5, Museum Schillerhaus B5, ZEPHYR – Raum für Fotografie C4) in nationalem und internationalem Kontext.

Die Sammlungen wurden 1731 von Kurfürst Carl Philipp begründet, von Kurfürst Carl Theodor seit 1742 in großem Umfang ausgebaut und seitdem stetig erweitert. Sie beschränken sich nicht auf Exponate aus der Region, sondern umfassen Bestände von nationalem und internationalem Interesse. Eine Besonderheit stellen die Eigentums- und Besitzverhältnisse an den heutigen Beständen der rem dar. Die rem besitzen und verwalten ihre Bestände, das Eigentum daran ist aber in folgender Weise aufgeteilt: Ca. 40 Prozent Eigentum des Landes Baden-Württemberg, ca. 40 Prozent Eigentum der Gesellschaft der Freunde Mannheims (Mannheimer Altertumsverein von 1859), 15 Prozent Eigentum der Stadt Mannheim und 5 Prozent Eigentum der Förderer-Stiftung für die rem und der Curt-Engelhorn-Stiftung für die rem.

Einzigartig in der deutschen Museumslandschaft ist die enge Verbindung zwischen den als Eigenbetrieb der Stadt Mannheim geführten rem und der 2001 gegründeten Curt-Engelhorn-Stiftung für die rem als Stiftung bürgerlichen Rechts. Museumsdirektion und Stiftungsvorstand sind identisch, werden stets in Personalunion geführt. Dadurch können die Ressourcen beider Institutionen ideal aufeinander abgestimmt werden. Die Stiftung fördert z. B. die gesamte Forschung und das Ausstellungswesen der rem. Die feste Verankerung der rem in der Bürgerschaft und in der Region findet ihren Ausdruck in den beiden Fördervereinen (Fördererkreis für die Reiss-Engelhorn-Museen und Gesellschaft der Freunde Mannheims) mit über 3000 Mitgliedern und in einem Kranz von Förderinstitutionen bürgerschaftlichen Engagements (Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen, Förderer-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen, Kurpfalz-Stiftung, rem-Service GmbH, Gem. Förderer GmbH).

Als Ziele der rem sind definiert:


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Alexandra von Moguntia
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